Freitag, 16. März 2012

Urbat 02 - Der verlorene Bruder

 
Titel: Urbat Untertitel: Der verlorene Bruder
Reihe:
Urbat
Vorgängerroman: Urbat - Die dunkle Gabe
Autorin:
Bree Despain
Verlag:
Aufbau
ISBN:
3351041411
Seitenanzahl: 447 Seiten
Erscheinungsdatum:
19. September 2011
Preis:
16.99€








Inhalt: Grace hat ihre große Liebe Daniel vom Fluch des Wolfes befreit. Doch ihr Bruder Jude hat sie mit einem Biss infiziert, so dass sie nun selbst zu einem Werwolf wird.
Monatelang trainierte sie mit Daniel um ihre Fähigkeiten unter Kontrolle zu bekommen. Ihr Bruder hat seine Familie verlassen und ließ in der Zeit nichts von sich hören, bis er Grace anruft und eine seltsame Nachricht hinterlässt: Wem soll sie nicht vertrauen?
Und was hat es mit dem gutaussehenden Talbot auf sich, der ihr angeblich helfen will, ihren Bruder zu finden?

Eigene Meinung: Der erste Band von Urbat fesselte mich mit seinen Ideen und der gelungenen Umsetzung - und der zweite Band ließ mich ebenfalls nicht los.
Grace macht eine Verwandlung durch: War sie im ersten Band noch das ahnungslose Mädchen, dass in die Welt der Urbats - die Hunde des Himmels - hineingezogen wurde, ist sie dieses Mal als Urbat mitten im Geschehen.

Mich persöhnlich hat es nicht gestört, dass Grace und Daniel nicht die ganze Zeit verliebt herumgeturtelt haben. Das hätte meiner Meinung nach nicht zu einem Charakter wie Daniel gepasst, außerdem machen einige Konflikte so etwas unmöglich: Graces Suche nach ihrem Bruder Jude, der mysteriöse Talbot, zu den sie sich irgendwie hingezogen fühlt und außerdemverhält sich Daniel stellenweise komisch - warum, wird natürlich noch gelüftet.

Talbot ist ein neuer Charakter und obwohl er häufig mit Grace zu tun hat und sie von Anziehung spricht, gibt es kein Liebesdreieck. Grace weiß, dass sie Daniel liebt und ihn nicht betrügen will.
Außerdem gab es durch Talbot einige Wendungen: Will Daniel nicht, dass Grace kämpft, so ist es Talbot recht, dass Grace ihre Fähigkeiten mit ihm trainieren will.
Als anderen neuen Charakter lernen wir den beinahe neunhundertjährigen Urbat Gabriel kennen über den schon vieles im ersten teil berichtet wurde.


Einige Autoren bringen zu viele religiöse Themen in das Buch ein, aber Bree Despain schafft es, selbst mich, die sich seit Jahren auf Kriegsfuß mit der Kirche befindet, das Buch zu lieben. Die religiösen Themen sind nicht aufdringlich und passen mit Mythologie um den Werwolfsfluch sehr gut in den Roman.

Das einzige was wirklich störte war dieser verdammt gemeine Cliffhänger am Ende! Ich brauche Band 3 (engl. "The Savage Grace") unbedingt auch und freue mich auf einen - hoffentlich - grandiosen Abschluß der Urbat-Trilogie!


Cover und Gestaltung: Das Cover hat keine besondere Bedeutung zum Inhalt. Man sieht wieder Mädchenbeine, Tücher und dazu passend lackierte Fußnägel. Dennoch ist das Cover wunderschön und passt perfekt zu dem ersten Band. Der Untertitel "Der verlorene Bruder" passt meiner Meinung nach noch besser als der englische Titel "The Lost Saint", obwohl die Wortspiele der Autorin im englischen eine gute Ideen sind (z. Bsp.: "The Dark Divine" - Divine ist der Familienname von Grace ;))

Empfehlung: Fans des ersten Bandes müssen unbedingt Teil 2 lesen :) Außerdem würde ich Werwolffans das Buch wärmstens empfehlen ^^

Bewertung: 5 Herzen - keine Frage. Ich war wirklich begeistert!

Vielen herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Die Serie muss ich mir mal näher angucken - ich bin eine Coverkäuferin und bin wohl deswegen bisher noch nicht auf die Bücher aufmerksam geworden. Wenn du natürlich sagst, dass das auch noch eine Bedeutung hat, dann MUSS ich das wirklich machen - auf den ersten Blick sieht spricht es mich nämlich nicht an, war bei 'Mein böses Herz' genauso.

    Liebe Grüße und ein schönes WE!

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