Montag, 22. Oktober 2012

[Gastrezension] Shades of Grey



Ich habe Shades of Grey schon gelesen und war nicht so sehr begeistert, aber hier kommt eine Rezension von Lisa :)

 

Shades of Grey – wer kennt’s noch nicht?

E. L. James stürmt die Bestsellerlisten von Amazon, Spiegel und Co. Platz 1 und 2 werden von ihren ersten zwei Bänden der Reihe „Shades of Grey“ besetzt. Ein rein durch Mundpropaganda bekannt gewordener Erotikroman. Doch hält es, was es verspricht?

Die Bücher handeln um die Literaturstudentin Ana, die den einflussreichen, stinkreichen, selbstbewussten und attraktiven Unternehmer Christian Grey kennenlernt und ihm sofort verfällt. Doch schon bald bemerkt sie, dass er ein dunkles Geheimnis hat... Vor ihr hat er schon mehrere BDSM-Beziehungen geführt, wo er als Dominanter Sex-Sklavinnen gehalten hat und sie als seine Nächste haben will.
Im Endeffekt treibt sie ihn weg von dem und zu einem richtig kitschigen Macho.

Die Neuerscheinungen werden als schockierende Erotikwerke verkauft wie warme Semmeln und es war nur eine Frage der Zeit, bis mir als „Leseratte“ das Buch in die Hände fiel.
Ich war gespannt und habe mich schon gefreut, wieder ein richtig gutes Buch zu lesen und war dann umso enttäuschter. Wort- und Phrasenwiederholungen, die „schockierenden“ Sexszenen gleichen einem Kitschroman. Spannend kann man es bis zum Schluss finden, da man immer darauf wartet, dass etwas Aufregendes passiert. Dies ist jedoch nicht der Fall, aber man kann auch nicht aufhören zu lesen. Der Hype um diese Bücher macht sie so faszinierend, wobei ich nicht verstehen kann, wie es dazu gekommen ist. Es ist weder eine neue Richtung vom Inhalt, denn es wird ja teilweise auch als BDSM-Aufklärungsbuch gehandhabt, jedoch gibt es solche Bücher schon mehrere, noch hat es irgendetwas mit BDSM zu tun. (BDSM umschreibt eine Gruppe mit sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Unterwerfung, Dominanz und Schmerzen in Zusammenhang stehen können.) Im Endeffekt sind es zwei richtige Kitschromane mit ein paar Informationen über BDSM, die man sich aber selbst zusammenreimen kann und nichts neues, spannendes dabei ist.
Was ich gut gefunden habe ist, dass sie flüssig geschrieben und eine leichte Lektüre für den Abend oder für den Urlaub sind.
Weiterempfehlen würde ich sie denjenigen, die gerne Kitschromane lesen. 


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