Samstag, 24. November 2012

[Rezension] Graveminder

Titel: Graveminder
Originaltitel:
Graveminder
Autorin: Melissa Marr
Verlag:
Piper
ISBN-10:
3492268900
ISBN-13:
978-3492268905
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Inhalt: Rebekkah kommt nach Jahren wieder nach Claysville zurück, weil ihre Adoptivgroßmutter Maylene gestorben ist. Was sie nicht weiß, ist, dass Maylene von einem untoten Mädchen umgebracht wurde, weil sie der Graveminder war. Nun ist Rebekkah Graveminder und ihr Jugendfreund Byron der Undertaker. Beide müssen verhindern, dass Tote wieder aufstehen und Menschen umbringen.

Eigene Meinung: Eigentlich klang die Inhaltsbeschreibung von "Graveminder" nach einem Buch, dass ich unbedingt lesen musste, aber die Ernüchterung erfolgte schnell: Unsympathische Charaktere, schleppende Story und der Klappentext verrät schon viel zu viel.
Ich habe noch nie ein Buch der Autorin gelesen, aber nach Graveminder werde ich wohl auch keins mehr von ihr lesen wollen. Ich habe mich durch die zweihundert Seiten wirklich gequält.
Rebekkah ist wahnsinnig unsympathisch. Sie hat in ihrem Leben schon viel verloren, aber wie sie vor Byron immer davon läuft und ihn abblockte regte mich des Öfteren wirklich auf. Beide fühlen sich seit Jahren zueinander hingezogen, aber wegen Ellas - Rebekkahs Schwester - Tod wollen sie keine Beziehung zueinander.
Byron war mir von allen Charakteren am sympathischsten, weil er wirklich rührend um den Eisblock Beks kämpft. Er übernimmt von seinem Vater William - den Partner und auch Lebenspartner von Maylene - das Bestattungunternehmen und den "Job" als Undertaker.
Ach, was ich vergessen habe: Beide sind ungefähr Mitte Zwanzig. Ich habe das anfangs auch nicht kapiert und brauchte einige Kapitel um das zu verstehen.
Zu den anderen Charakteren baut man auch nicht wirklich eine Beziehung auf. Weder zu Daisha, dem toten Mädchen, noch zu Mr. D, von dem ich gleich wusste, dass er der Tod ist. Sagt der Name ja schon, oder?
Auch die Beziehungen der Charaktere untereinander ist verworren: Maylene und William waren Graveminder und Undertaker, aber beide hatten andere Partner mit denen sie Kinder hatten. Es wird zwar erklärt warum, aber ich fand die Erklärung dazu nicht befriedigend.
Einzig die Story um die Toten und das Totenreich, sowie die "Jobs" von Bek und Byron konnten mich fesseln.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber vielleicht gibt es noch einen zweiten Teil. Ich werde ihn auf keinen Fall lesen.

Cover und Gestaltung: Das Cover ist zwar simpel, aber schön. Es ist ein Grabstein mit ein paar Blumen an den Rändern und der Titel wurde in einer Schrift gehalten, der mich irgendwie an ein Friedhofstor erinnert.

Empfehlung: Wer sich von wirren Geschichten nicht abschrecken lässt und auch nicht unbedingt viel Romantik braucht, könnte mit Graveminder sogar schöne Lesestunden verbringen ...

Bewertung:
... Leider kann ich nur 2, 5 Sterne für dieses Buch vergeben. Die wirre Geschichte und unglaublich unsympathische Charaktere haben mir den Spaß beim Lesen verdorben.








Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!

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