Donnerstag, 24. September 2015

[Rezension] Jenseits des Schattentores

Titel: Jenseits des Schattentores
Autorinnen:
Susanne & Beate Teresa Hannika
Verlag:
Fischer FJB/Sauerländer
ISBN:
3737352461
Hier geht's zur Leseprobe!


Die Göttin Persephone ist gelangweilt.Schon vor langer Zeit hat sie das Interesse am Leben der Menschen verloren und sie ist immer noch zutiefst verletzt wegen ihres Ex Hades. Doch dann packt sie doch die Neugier und sie wirft mit ihrer Kristallkugel einen Blick auf die Menschenwelt. Dort sucht die junge Aurora gerade verzweifelt nach einem Zimmer, da sie zuvor einen heftigen Streit mit ihrem Vater hatte. Dabei gerät sie an die ausgeflippte Luna, die gerade versucht eine Leiche zu verstecken ...

Ich war wirklich gespannt auf das Buch: Götter, die Liebe und eine Leiche - und das alles in Rom? Hörte sich einfach total verrückt an, also genau das, was ich wirklich toll finde. Leider war das Buch dann doch eine Enttäuschung ...

Was mir am Buch leider gar nicht gefallen hat, war, dass ich so lange absolut keine Ahnung hatte, was gerade vor sich ging. Okay, Luna hat versehentlich den Kerl umgebracht, aber warum musste sie ihn eigentlich kidnappen? Und warum musste Aurora ihr halbes Leben lang immer so komische Sachen machen, die ihr die Freunde ihres Vaters als Auftrag gegeben haben? Welche Verbindung gibt es zwischen der Göttin Persephone, die ja dem griechischen Pantheon angehört, und der Stadt Rom? Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen, so dass ich 4/5 des Buches wirklich nur verwirrt war - und das hat leider die Leselust sehr gehemmt.

Dabei war die Idee hinter dem Buch echt gut! Die Göttin Persephone berichtet uns in der Ich-Form, von ihrem nicht so göttlichen Leben. Dabei beobachtet sie Aurora. Die Abschnitte sind dann aus der 3. Person erzählt. Erst über der Hälfte greift dann Persephone auch selbst in das Geschehen ein.
Zu Aurora konnte ich auch nicht wirklich eine Verbindung aufbauen ... Und leider auch zu keinem anderen der Charaktere ...

Die Geschichte ist auch ein kleiner Roadtrip im wunderschönen Rom und neben der "Mafia"-Geschichte, gibt es sogar ein klein wenig Romantik, wobei die Lovestory dann auch zu übereilt war. Die Gefühle zwischen Aurora und ihrem Love-Interest waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar.


Das Cover ist so verdammt hübsch! Das allein hätte 5 von 5 Punkten verdient, aber leider hält die Geschichte da nicht mit.


Puh, für wem würde ich das Buch empfehlen? Eigentlich stehe ich ja total auf Göttergeschichten und deshalb wollte ich auch das Buch lesen, aber das hat jetzt nicht so meine Erwartungen erfüllt ...

Ich vergebe 3 von 5 Herzen.




 Vielen Dank an Fischer Sauerländer für das Rezensionsexemplar!

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich war so gespannt auf die ersten Rezensionen. Ich lese das Buch auch gerade und muss mich richtig durchquälen. Deine 3 Sterne sind da noch wirklich gnädig.

    Liebe Grüße,
    Yvonne

    AntwortenLöschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  3. Meins liegt noch hier! Werde nächste Woche beginnen! LG

    AntwortenLöschen