Mittwoch, 26. November 2014

[Rezension] Kein Rockstar für eine Nacht

Titel: Kein Rockstar für eine Nacht
Originaltitel:
Lick
Autorin:
Kylie Scott
Verlag:
Egmont LXY
ISBN:
3802595033

Hier geht's zur Leseprobe!













Eigentlich wollte Evelyn ihren 21. Geburtstag mit ihrer besten Freundin in Las Vegas gebührend feiern, stattdessen erwacht sie mit einem Mordskater und einen gewaltigen Filmriss. Aber noch viel schlimmer ist der riesige Diamantring und der gutaussehende David, der ihr diesen an den Finger gesteckt hat. Die beiden sind nun verheiratet. Die Scheidung muss her, das steht für Evelyn schnell fest und auch David scheint einzuwilligen.
Aber dann erfährt Evi mit wem sie wirklich verheiratet ist: einem Rockstar!

Es gibt ja nicht so viele Rockstar-Bücher - eine ganz bestimmte Reihe mal ausgenommen - weshalb ich mich natürlich sofort auf die Geschichte von der Studentin Evelyn und dem Rockstar David gestürzt habe.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, obwohl ich ein paar Kritikpunkte anzukreiden habe, die hoffentlich in den nächsten Teilen noch verbessert werden.
Also, zuerst mal das Positive:
Ich fand, dass Evelyn ein megasympathischer Charakter ist. Sie ist sarkastisch und in einem normalen Ausmaß schlagfertig, natürlich hat sie auch Selbstzweifel, aber die fand ich hier gar nicht einmal zu dick aufgetragen. Sie war eine normale junge Frau. Nur ihre Liebe zu Country-Musik ... Ja, das ist meine eigene subjektive Meinung :D
Ich fand es lustig, wie Evelyn von einem Fettnäpfchen ins nächste hüpfte. Das war richtig zum mitlachen und mitleiden.
Der zweite Hauptcharakter, David, war am Anfang schwer einzuschätzen. Einerseits dachte man sofort, dass er nett und fürsorglich ist, aber dann führte er sich wieder wie das größte Arschloch auf. Erst nach und nach kann man ihn besser verstehen, obwohl ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann, warum David Evelyn gleich heiraten musste ... Denn, im Gegensatz zur armen Evi, war er nicht einmal so besoffen ...
Da die nächsten 3 Bände von den anderen Mitgliedern der Band handeln, hat man eine ganze Palette an Nebencharakteren kennen gelernt. Mal, der Schlagzeuger der Band, war mir gleich mega-sympathisch. Er ist ein lustiger Kerl und Schloss Evi gleich freundschaftlich ins Herz. Schön, dass der 2. Band von ihm handelt.
Leider war die Sache mit Evelyns bester Freundin so vorhersehbar. Ich verrate euch nicht, was ich meine, aber das war leider ein Klischee ;)

Ein paar andere Sachen waren auch nicht so meins:
Zum Beispiel ist David ein paar Mal richtig schlimm eifersüchtig und wirft Evelyn dumme Sachen vor - ja, das kann man wieder auf die schreeeeckliche Kindheit schieben. Aber dann, ist Evelyn genau so eifersüchtig auf David und wie heißt ein Sprichwort? Wer im Glashaus sitzt ...
Dazu kommt ein bisschen zu viel Kitsch. Es hält sich noch in gewissen Maßen, besonders für einen Chick-Lit-Roman, aber ab und zu war es ein klein bisschen zu dick aufgetragen.

Ich liebe, liebe, liebe das Cover! Seht euch das Cover an! Es passt einfach so schön zur Story und der Titel ist auch perfekt und ... Ja, ich schwärme ziemlich über das Layout, aber es ist echt schön und passend.

Ich empfehle jeden der (Rockstar)-Liebes-Geschichten mag, dieses Buch. Es ist schön, lustig und romantisch! Einfach ein bisschen was zum Gedanken abschalten und  schwärmen :)

"(K)ein Rockstar für eine Nacht" ist ein ganz solider Reihenanfang mit sympathischen Charakteren. Nur ein bisschen zu viel Eifersuchtsdrama ...
Ich vergebe 4 von 5 Herzen!


Band 2: Wer will schon einen Rockstar?
erscheint am 2. April 2015

Vielen Dank an Egmont LYX für das Leseexemplar!

1 Kommentar:

  1. Das kann ich bei dir eigentlich so unterschreiben. Ich fand es für einen Reihenauftakt auch nicht schlecht, aber es war schon ein bisschen viel Drama dabei. Am besten haben mir ja die Momente gefallen, in denen die beiden alleine waren. Davon hätte ich gerne mehr gehabt, auch weil es hier emotionaler war. Übrigens hätte ich auch gerne erfahren warum sich David für die Hochzeit entschieden hat und warum er am nächsten Morgen so verletzt war. Das kam eigentlich nie richtig zur Sprache.

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