Sonntag, 29. Dezember 2013

[Rezension] Alice im Zombieland

Titel: Alice im Zombieland
Originaltitel: Alice in Zombieland
Autorin: Gena Showalter
Verlag: Darkiss (MIRA)
ISBN: 3862789861

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Alice Bell hielt ihren Vater immer für verrückt - bis zu ihrem 16. Geburtstag, an dem Monster ihre ganze Familie auslöschen. Die Waise zieht zu ihren Großeltern und wechselt somit auch auf eine neue Schule. Schon am ersten Tag begegnet sie den geheimnisvollen Cole.
Doch Ali wird immer mehr von komischen Visionen geplagt und sie sieht grauenhafte Kreaturen herumschleichen ...
Ihr Vater war nicht verrückt. Er konnte die Zombies ebenfalls sehen.


Ich war wahnsinnig gespannt auf dieses Buch. Die Romane von Darkiss haben mir bis jetzt großteils ziemlich gefallen und die Idee klingt ja auch wirklich toll. Leider wurde mir bei diesem Buch wieder bewiesen, dass Gena Showalters Bücher und ich nie wirklich Freunde werden würden.

Wie schon gesagt, die Idee an sich ist ganz gut: Ein Mädchen verliert ihre Eltern und ihre geliebte kleine Schwester bei einem Zombieangriff. Sie verbündet sich dann mit einem heißen Kerl, der sie ebenfalls sehen kann, und jagt Zombies.

"Alice im Zombieland" hat nicht viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun, außer vielleicht den Namen der Hauptprotagonistin, die weiße Kanninchen-Wolke, die den Vorfall irgendwie ankündigt und vielleicht sollte Cole mit seinem Baseball-Cap der verrückte Hutmacher sein. Natürlich ist die Geschichte genauso abgedreht, wie die ihrer Namensverwandten.

Ich konnte mich absolut nicht mit Alice - Ali - Bell als Hauptcharakter anfreunden. Sie war mir einfach zu ... Kennt ihr das, wenn ihr gleich von Anfang an ahnt, dass ihr einfach nicht mit einem Charakter klar kommt? Das war hier leider der Fall. Schon im ersten Kapitel wusste ich, dass mir Alice nicht gefallen würde. Irgendwie war sie mir zu stereotyp. Einen Chara wie sie trifft man in beinahe jeden Young-Adult-Fantasy-Roman: Das flippige Mädchen freundet sich gleich mit ihr an, auf den heißesten Typ der Schule wirft sie schon am ersten Tag ein Auge, er natürlich auch, sie ist hübsch, ein klein wenig schüchtern, aber auch schlagfertig und etwas besonderes.
Vielleicht sollte ich echt mal das Genre wechseln ...

Ich hab schon viel Positives über das Buch gehört und ich will das Buch jetzt auch nicht als totalen Flop darstellen. Es hat mir einfach nicht so gut gefallen, da es trotz dem Zombie-Thema viel zu stereotyp war und ich einfach nicht mit den Charakteren klar kam. Ich konnte einfach keine Verbindung mit ihnen aufbauen und habe mich durch die Seiten gequält.


Das Cover ist einfach wahnsinniges schön. Eins der schönsten, stimmigsten und passendsten Cover, die ich je auf einem Buch gesehen habe. Selbst die Überschridten sind nicht so langweilig wie in anderen Bücher und spielen auf die andere Alice an.


                                                       

Wie gesagt, das Buch ist so typisch YA-Fantasy udn mir hängt es langsam zum Hals raus, aber wer immer noch gerne solche Geschichten liest, sollte mal einen Blick reinwerfen ;)



 Die Idee an sich war gut, das Cover ist wunderschön und es gibt genügend Leute, die das Buch gut finden. Obwohl ich ziemlich viel Kritik hatte, bekommt das Buch gerade noch 3 Herzen von mir.


Band 2: Rückkehr ins Zombieland
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2014



 Vielen Dank an den Mira-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 13. Dezember 2013

[Rezension] Dark Kiss 02 - Gray Kiss

Titel: Gray Kiss
Originaltitel: Wicked Kiss
Autorin: Michelle Rowen
Verlag: Darkiss (MIRA)
ISBN: 3862788814

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Samantha ist immer noch eine seelenlose, seelensaugende Gray. Ihren Angebeten Bishop, ein gefallener Engel mit Seele, kann sie deshalb nicht küssen, ohne ihm ein Teil der Seele zu rauben. Ganz im Gegenteil zu seinen dämonischen Bruder Kraven. 
Noch mehr als zuvor will der Teenager ihre Seele zurück, aber wie soll sie das nur bewerkstelligen? 

"Gray Kiss" ist der zweite und finale Band über Engel, Dämonen und Grays.
Nachdem mir der erste Band ganz gut gefallen hat, war ich ziemlich gespannt auf den zweiten. Dieser hat mich dann wirklich positiv überrascht, da einige Wedungen unvorhersehbar waren und mir die Charakterentwicklung sehr gut gefallen hat. Und erst dieses Ende!

Da dies, wie schon öfters erwähnt, der zweite ist, verrate ich euch nicht zu viel des Inhaltes. Samantha hasst es verständlicherweise immer noch eine Gray zu sein, wird sie ja von einem schier unbezwingbaren Hunger nach Seelen geleitet. Im Club verliert sie sogar mal die Kontrolle über sich, aber zum Glück rettet Kraven sie vor einem großen Fehler. 

Es gibt ein paar neue Charakter, deren Geheimisse oder Verhalten mich positiv überrascht haben: Ich sage nur Cassandra und in wem sie sich verliebt! ;) Ich habe mir nämlich, ganz klischeehaft gedacht, wer diese Person sein könnte, aber Michelle Rowen hat mich immer wieder überrascht. 
Auch wie sie das Liebesdreieck gestaltet hat, denn ehrlich, da ist kein wirkliches Dreieck. Zum Glück, da ich so etwas nun gar nicht mag. 
Die Geschichte, warum Bishop ein Engel und sein Bruder ein Dämon sind wird auch endlich gelöst. Echt einfallsreich. 
Es scheint so, als hätte sich die Autorin die besten Szee der Reihe für diesen Band ausfgespart.

Die Cover von Darkiss sind ja alle traumhaft schön. "Gray Kiss" gefällt mir besonders, weil ich auf die Farbcompi schwarz und pink stehe.
Ja okay, dass Samantha auf dem Cover ist und man sie so zum ersten Cover, also Bishop, dazustellen kann ist auch ganz nett xD

Selbst wenn euch der erste Band "Dark Kiss" nicht so gefallen hat, ist Band 2 definitiv ein Blick wert. Außerdem ist es sowieso der letzte Teil und nicht eine Ewig-Reihe ;)

Band 2 war ein spannender und romantscher Diologie-Abschluß. Er hat mir noch einen Ticken beser als der erste Band gefallen, da er nicht mehr so klischeebehaftet und teils unvorhersehbar war.
Ich vergebe 5 von 5 Herzen!


Band 1: Dark Kiss



 Vielen Dank an den Mira-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 8. Dezember 2013

[Rezension] Speechless [Sprachlos]

Titel: Speechless
Autorin: Hannah Harrington
Verlag: Darkiss (MIRA)
ISBN: 3862788482

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Chelsea Knot kann ihren Mund einfach nicht halten.
Bis zu jener verhängnisvollen Party, auf der sie ihren Mitschüler Noah mit einem Kerl im Bett erwischt. Chelsea posaunt vor ihrer besten Freundin Kristen, ihrem Freund und seinen Footballer-Freunden heraus, dass er schwul ist.
Am nächsten Tag erfährt Chelsea, dass Noah zusammengeschlagen wurde und schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Sie sagt auf der Polizei aus, verliert aber dadurch ihre beste Freundin und wird zum meistgehassten Mädchen auf der Schule.
Aber Chelsea schweigt ...

 

Ich habe jetzt gut eine Stunde gebraucht den Inhalt zusammenzufassen - und ich bin noch immer unzufrieden. In dem Buch geht es um so viel und wenn ich alles sage, spoilere ich oder verrate euch einige der besten Stelle aus dem Buch. 

Das Buch hat einige große Themen. Nein, nicht Liebe, obwohl es eine kleine und feine Romanze gibt. Das häßliche Entlein wird nicht zum schönen Schwan und findet ihren Traumprinz, obwohl Chelsea sich von Kristens schlechten Einfluß losreißt und zu sich selbst zurückfindet.Sam darf man auch nicht vergessen ...
In "Speechless" geht es hauptsächlich um Ausgrenzung und Mobbing, in Noahs Fall wegen seiner Homosexualität und bei Chelsea, weil sie der Polizei ihre Vermutung gesteht, wer Noah zusammengeschlagen hat. Nach ihrer Aussage wird sie von ihren Mitschülern richtig schlimm gemobbt: Sie beschmieren ihren Spint, beschmutzen ihr Auto und sie lästern über Chelsea. Am Allerschlimmsten ist allerdings, dass sich ihre beste Freundin Kristen von ihr abwendet und bei den fiesen Mobbing-Attacken mitmacht.
Natürlich ist Chelsea nicht unschuldig: Sie hat Noah mit einem Kerl erwischt und es gleich laut herausposaunt, betrunken oder nicht, sie hatte ein klein wenig Mitschuld an Noahs Verletzungen.
Allerdings hatte sie genug Courage zur Polizei zu gehen.
Danach legt Chelsea ein Schweigegelübde ab. In der Schule wird sie damit noch mehr zur Außenseiterin, sie bekommt Nachsitzen und sie lernt Asha und Sam kennen. Ab dem Zeitpunkt an dem Chelsea die beiden kennen lernt ist sie endlich nicht mehr allein. Asha ist ein freundliches Mädchen, das Chelsea nicht verachtet und Sam ist Noahs bester Freund. Er ist zwar anfangs nicht so begeistert mit ihr ein Kunstprojekt zu machen, aber auch er muss feststellen, dass Chelsea das alles mit Noah nicht wollte.

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Leider ist Homosexualität in den meisten Jugendbüchern nicht zu finden, ob aus Angst oder anderen Gründen kann man nicht sagen, und wenn, dann ist es meist der super freundliche beste Freund in den bunten Klamotten, der sein Leben so lebt, wie er es will. In "Speechless" wird gezeigt, dass es eben auch noch Leute gibt, die Homosexualität als etwas Schlechtes sehen.
Ich habe selber ein paar schwule Freunde und diese hatten schon recht Angst vor ihrem Outing. Es gibt leider noch zu viele Menschen, die denken, dass es etwas Schlechtes ist und man hört ja auch oft genug, dass jemand wegen seiner Sexualität verprügelt oder gemobbt wird.

Hanna Harrington geht in ihrem Buch sehr gefühlvoll mit dem Thema um. Das Buch ist witzig, aber die wichtigen Stellen sind sehr ernsthaft und vermitteln eine Botschaft. Auch für die Romantiker (wie mich) gibt es einige süße Stellen ;)

Mein Einziger Kritikpunkt hat weniger mit dem Inhalt des Buches zu tun: Beim Klappentext steht, dass Noah Chelseas Freund ist. Zuerst dachte ich sogar, die beiden wären ein Paar. Natürlich klärt sich das auf den ersten Seiten, aber ich war dennoch ein wenig verwirrt, weil die beiden nicht mal als freundschaftliche Freunde durchgehen.


Das weiße Cover macht auf jeden Fall unglaublich neugierig. Hätte ich das Buch nicht vom Verlag bekommen, wäre ich sicher um das Buch herumgeschlichen, weil dieses "leere" Cover einen neugierig macht.

Ich finde ja auch, dass sich das Buch super als Schullektüre machen würde ...
Leider fallen mir keine ähnlichen Bücher ein. Viele Bücher die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen sind nicht so locker-leicht wie dieses Buch. Einfach mal reinlesen ;)

Dafür, dass ich vor zwei Monaten noch gejammert habe, dass ich dieses Jahr kaum gute Bücher gelesen habe, folgt jetzt ein grandioses Buch nach dem anderen.
Ich kann "Speechless" nur 5 von 5 vergoldete Herzen geben. Die Thematik, die Charaktere, das Cover - alles ist an diesem Buch sehr gelungen.




 Vielen Dank an den Mira-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 27. November 2013

[Rezension] Soulless 02

Titel: Soulless
Autorin: Gail Carriger
Zeichnerin: REM
Verlag: Carlsen
ISBN: 3551763844














Die seelenlose Alexia ist nun endlich mit ihrem Werwolf Lord Maccon verheiratet. Damit ist sie auch plötzlich die Alpha der Werwolf-Truppe, die sich unerhörter Weise in ihrem Garten eingenistet hat.
Aber das ist erst das geringste Problem: Paranormale verlieren ihre Fähigkeiten und dann trachtet noch jemand Alexia nach dem Leben!

Ach, was soll ich denn noch sagen! Leute, die meine Rezension zu dem ersten Band gelesen haben, wissen, dass ich schon von Teil 1 total begeistert war. Auch dieses mal kann ich nur von den schönen Zeichnungen und der tollen Story schwärmen.

Der Manga ist der Buchreihe unglaublich nahe. Ich habe das Buch zu Teil 2 zwar schon vor über einem Jahr gelesen, aber beim Lesen kam die Erinnerung ganz schnell wieder zurück. Erstaunlich, dass auch so viele Dialoge direkt übernommen wurden ...

Noch ein bisschen was zum Inhalt: Lady Alexia ist nun mit Lord Maccon verheiratet, aber jetzt geht die Geschichte erst richtig los. Paranormale, wie Werwölfe und Vampire, verlieren in gewissen Gegenden plötzlich ihre Fähigkeiten und werden dadurch zu Menschen. Eine Fähigkeit, die sonst nur eine Seelenlose wie Alexia besitzt, wenn sie ein solches Wesen berührt. Auch Geister werden plötzlich exorziert und verschwinden.
Dazu kommt noch Lord Maccons Rudel, dass sich im Garten niederlässt und Alexia muss erfahren, dass es in der Heimat ihres Mannes noch ein zweites Rudel gibt. Hat Maccon ihr etwas verschwiegen?
Natürlich muss unsere schlagfertige Heldin sofort nachforschen und riskiert dabei ihr Leben.



Wie im Buch werden die romantischen Szenen eher weniger, denn, Soulless ist mehr ein kleiner Fantasy-Krimie als Paranormal-Romance.

Ich will nicht viel mehr dazu sagen. Nur, dass das Ende wie im Buch sehr, sehr böse ist ;) Ich muss unbedingt Band 3 lesen und das, bevor auch der dritte Teil als Manga erscheint. Denn von Lady Alexia kann man nie genug bekommen.

Die Zeichnerin hat auch mit Soulless 2 ein wahres Meisterwerk erschaffen. Der Zeichenstil ist immer noch wahnsinnig detailverliebt und besonders die lustigen Szenen sind gut umgesetzt worden.
Ich glaube Soulless ist der schönstgezeichnete Manga, den ich besitze ;)

Wer Band 1 mochte, soll sich auch Band 2 besorgen, aber der muss damit rechnen, dass er unbedingt weiterlesen will. Das Ende ist ein echt fieser Cliffhanger.

Ich vergebe 5 von 5 Herzen!





 Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 15. November 2013

[Rezension] Forever 01 - Das ewige Mädchen

Titel: Forever - Das ewige Mädchen
Originaltitel: The Forever Girl
Autorin: Rebecca Hamilton
Verlag: Darkiss
ISBN: 3862788393





Sophia ist 22, gerade mit ihrem Geschichtestudium fertig und kellnert bis sie einen Job als Lehrerin findet. Eigentlich wäre sie eine normale junge Frau, wäre da nicht dieses Summen in ihrem Kopf, das sie an ihrem Verstand zweifeln lässt.
Bei einem Wicca-Ritual läuft etwas schief und Sophia nimmt plötzlich Stimmen war. Und was sind das für dunkle Gestalten? Ist Sophia wirklich eine Hexe, wie ihre Vorfahrerin, die mit 18 gestorben ist? 

So, lange hat es gedauert, aber nun bin ich auch mit diesem Buch fertig. Nein, nicht weil es schlecht war, ich brauchte einfach nur irgendwie verdammt lange das Buch zu lesen, obwohl das Buch richtig gut ist.

Ich wusste gar nicht, was mich bei dieser Reihe erwartet. Okay, Sophias Vorfahrin war laut Klappentext eine Hexe. Ist sie auch eine? Schließlich hört sie doch stimmen ... Dann habe ich den Text auf den Buchklappen gelesen. Dort kommen Cruach und Strigoi vor, so etwas wie gute und böse Vampire.
Sophia konnte ich von Anfang an gut leiden. Vielleicht, weil sie auch Geschichte studiert (hat) und das bei mir Bonuspunkte entlockt :) Sie hat außerdem eine herrlich selbstironische Art, aber ab und zu war sie dann ein bisschen zu zurückhaltend. Ein bisschen mehr Kick-Ass-Heldin wäre mir lieber gewesen. Sophia leidet sehr unter dem Verhalten ihrer Mutter. Während Sophia in ihrem Wicca-Glauben hal findet, ist ihre Mutter in so etwas wie einer kirchlichen Sekte. Sie denkt, dass Sophia sich selbst verdammt hat. Echt, manchmal hätte ich ihrer Mutter gerne eine reingehauen. Sie ist einer dieser Charaktere, die man einfach hasst.
Oh, es gibt auch eine Liebesgeschichte in dem Buch :D Zu Charles will ich nicht zu viel sagen, da das meiste über ihn nach dem ersten Viertel des Buches enthüllt wird und ich nicht zu viel Spoilern will. Die Liebe zu den beiden ging zwar ziemlich schnell, dafür war sie nicht zu kitschig oder abgedroschen. Sie war ganz nett zum Lesen.

Ach, ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll, ohne viel zu spoilern. Das Buch hat einige interessante Wendungen, aber manche Stellen waren ein bisschen in die Länge gezogen. Es gab spannende Szenen, aber manchmal waren wirklich langweilige Sachen dabei.

Oben habe ich ja Strigoi und Cruach erwähnt. Die Entstehungsgeschichte dieser Wesen hat mir wiederrum gut gefallen. Übrigens, Strigoi sind hier nicht die Bösen. An so etwas musste ich mich auch gewöhnen.

Das Cover ist doch mal mega schön, oder? Okay, ich steh total auf Pink und Schwarz ... Aber mir gefällt auch, dasss das Mädchen auf dem Cover der beschreibung nach auch Sophia sein könnte.
Der Titel wurde überraschenderweise auch einmal eins zu eins übersetzt (The Forever Girl). Das hat mir gefallen, da er erstens einmal passt und nicht zu viel über den Inhalt verrät.

Puh, ähnliche Bücher zu finden ist echt schwer. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne etwas über Hexen beziehungsweise Wicca liest. Das Buch ist kein Vampir-"Einheitsbrei".


Obwohl es einige Längen in dem Buch gab, konnte mich die Autorin mit der Geschichte über die verfluchte Sophia recht gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil (an dem die Autorin gerade arbeitet).




 Vielen Dank an den Mira-Verlag für das Rezensionsexemplar!



Samstag, 9. November 2013

[Rezension] Ella und Micha 01 - Das Geheimnis von Ella und Micha

Titel: Das Geheimnis von Ellen und Micha
Originaltitel: The Secret of Ella and Micha
Autorin: Jessica Sorensen
Verlag: Heyne
ISBN: 3453417720





Vor Monaten hat Ella nicht nur ihre Heimatstadt verlassen: Sie wollte ihrer Vergangenheit entfliehen und somit auch ihrem besten Freund Micha. Aber Ella ist mehr oder weniger gezwungen ihre Sommerferien zuhause zu verbringen. Schon am ersten Tag treffen ihre Freundin Lila und Ella auf ihren Nachbarn: Micha. Dieser hat die letzten Monate damit verbracht Ella zu finden.
Micha erkennt das College-Mädchen, das vor ihm steht kaum wieder: Was ist aus der toughen Ella geworden? Warum will sie unbedingt jemand sein, der sie nicht ist? 
Und warum hat sie ihn damals verlassen?

Diese Rezension beginne ich mit einem Zitat von Kurt Cobain, das ich beim Lesen immer im Kopf hatte:  Jemand anderes sein zu wollen, ist eine Verschwendung deiner Person.
Ella will jemand anderes sein, ihr Grund ist für mich nur halbwegs verständlich ... Vielleicht weil ich es wie die Pest hasse, wenn sich jemand verstellt.
Und nein, das wird keine negative Rezension. Ganz im Gegenteil: "Das Geheimnis von Ella und Micha" hat mich trotz meiner Abneigung gegen die meisten "New Adult"-Bücher positiv überrascht. Vielleicht habe ich mit dem falschen Büchern aus den Genre angefangen ...
Egal. Weiter in der eigentlichen Rezension!


Obwohl ich Ella anfangs nicht leiden konnte, wuchs sie mir immer mehr ans Herz. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass sie öfterse "böse" gewesen wäre, aber ich verstand auch, dass Ella viel um die Ohren hat und deshalb vorsichtig ist, wie sie ist. 



Micha fand ich ja ganz toll. Wer mich näher kennt, weiß dass ich auf Rocker und gepiercte und/oder tätowierte Typen stehen. Diese haben dann schon mal einen kleinen Bonus. Aber Micha sieht nicht nur gut aus, mir gefiel die neckende, aber auch liebevolle Art, die er bei Ella an den Tag legt.
Zuerst verstand ich nicht, warum Ella sich gegen Micha sträubt, aber je mehr ich gelesen habe, desto klarer wurde es mir ...
Die Romanze zwischen den beiden war einfach schön zu lesen! Mir gefiel es, wie Micha sich um Ella bemüht und dabei nie wirklich ins kitschige abschweift. Die erotischen Szenen waren auch nicht so nervig wie bei anderen Vertretern des Genres. Sie passten perfekt in das Gesamtbild.
Ein kleiner Kritikpunkt sind aber die Nebencharaktere. Lila war mir nicht so sympathisch, vielleicht weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie Ellas Verschwiegenheit über ihre Vergangenheit einfach so hin nimmt ...

Das Cover finde ich nicht so prickelnd, da ich finde, dass Ella ein bisschen komisch aussieht (besonders bei der Lippenpartie) und Micha wäre eigentlich blond *hust* Aber ist doch nicht schlimm.
Übrigens, das Buch wird abwechselnd aus Ella's und Micha's Sicht erzählt. Die Erzählperspektive wird immer angekündigt.

Das erste Buch über Ella und Micha hat mich ein wneig an "Einfach. Liebe" von Tammara Webber erinnert. Aber auch Fans von Abbi Glines und Jamie McGuire könnten durchaus Gefallen daran finden.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich "New Adult"-Bücher nicht leiden kann. Ich habe schon einige Bücher gelesen, bei denen ich einzig und allein den Kopf schütteln musste, aber "Das Geheimnis von Ella und Micha" hat mich positiv überrascht. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!





Band 2: Für immer Ella und Micha
erscheint am 13. Jänner 2014


 Vielen Dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 8. November 2013

[Rezension] Die Argeneau Reihe 16 - Der Vampir in meinem Bett

Titel: Der Vampir in meinem Bett
Originaltitel:
Under A Vampire Moon
Autorin:
Lynsay Sands
Verlag:
Egmont LYX
ISBN:
9783802591068





Überall Pärchen!
So hätte sich die (fast) geschiedene Carolyn Connor nicht den Urlaub mit ihren Freundinnen vorgestellt. Erst der gutaussehende Christian Notte macht die Tage auf St. Luca interessant. Aber warum sollte ausgerechnet er auf eine über zehn Jahre ältere Frau stehen? Und außerdem ist er noch schwul. Denkt sie zumindest.
Carolyn ahnt nicht, dass Christian viel älter als sie ist - und dass sie die Lebensgefährtin des Unsterblichen ist.

Seit ich "Vampire sind die beste Medizin" gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich unbedingt den Roman über Christian lesen muss. Als der "verlorene Sohn" schien er mir ein interessanter Charakter zu sein. Außerdem spielt er in einer Band ...
Leider wurde ich ein bisschen enttäuschtvon diesem Buch.
Ich fand die Idee gut, dass Christian von seiner Cousine zum Schwulen gemacht wurde, der Carolyn als Alibifreundin für seine Familie braucht. Christian spielt seine Rolle als Schwuler aber richtig schlecht, so dass man schnell merkt, dass er eigentlich auf Carolyn steht. Mir hätte es besser gefallen, wenn er die Rolle ernster genommen hätte.
Beide waren nette Charaktere, aber sie haben mir jetzt als Einzelpersonen und als Pärchen nicht so gut gefallen wie die anderen. Vielleicht ist die Reihe nach den sechzehn Bänden am Ende, aber ich lasse mich von Frau Sands noch gern vom Gegenteil überzeugen ;)
Und das Ende war irgendwie zu abrupt ... Einerseits war es gut, dass Buch mal so enden zu lassen, anderseits hätten noch so zehn, fünfzehn Seiten nicht geschadet und mich zufriedener zurückgelassen. Außerdem fehlt dieses Mal der Stammbaum am Ende des Buches. Da ich die letzten 2 Bände noch nicht gelesen habe, blickte ich bei den ganzen Cousins, die Christian hatte, nicht wirklich durch. 
Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Ich habe schon bessere Bücher von Lynsay Sands gelesen. Bis jetzt war dieser Band der schwächste der Reihe, aber immer noch besser als so manch andere Romane.

Ich liebe die Cover von der Reihe! Die englischen Cover sind nicht gerade der Hingucker, aber die deutschen sind eine echte Augenweide.
Die Cover sagen einem schon, dass es sich um einen unterhaltsamen Frauenroman mit Vampir-Elementen handelt.

Auch bei Lynsay Sands haben wir den Zeitpunkt erreicht, an dem man die Romane ohne Vorwissen nicht mehr richtig genießen kann. Da die meisten begeistert von dem Band waren, empfehle ich ihn natürlich auch an alle Lynsay Sands Fans weiter.


Leider hatte ich dieses Mal nicht so viel Spaß mit den Unsterblichen. Ich vergebe trotzdem 3,5 Sterne, da ich schon viel schlechtere Romane gelesen habe und ich mir sicher bin, dass die anderen Bände wieder besser werden.



Die Reihe im Überblick:
1. Verliebt in einen Vampir
2. Ein Vampir zum Vernaschen
3. Eine Vampirin auf Abwegen
4. Immer Ärger mit Vampiren
5. Vampire haben's auch nicht leicht
6. Ein Vampir für gewisse Stunden
7. Ein Vampir und Gentleman
8. Wer will schon einen Vampir?
9. Vampire sind die beste Medizin
10. Im siebten Himmel mit einem Vampir
11. Vampire und andere Katastrophen
12. Vampire küsst man nicht
13. Vampir zu verschenken
14. Vampir a lá carte
15. Rendevous mit einem Vampir
16. Der Vampir in meinem Bett


 
17. Ein Vampir für alle Sinne
Erscheinungsdatum: Februar 2014



 Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar!